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Willkommen in Urbach

Willkommen am alten Bach!

Im Osten des Porzer Stadtbezirks liegt der Stadtteil Urbach. Das knapp 2,3 km2 große Viertel liegt zwischen Wahn und Eil, an der Bundesstraße 8 und besitzt circa 13.000 Einwohner. Urbach liegt geologisch auf einem alten Rheiner Seitenarm und wird im Osten von der A 59 und Grengel begrenzt. Im Süden grenzt Urbach an die Friedrich-Hirsch- und die Friedensstraße von Elsdorf an. In westlicher Richtung ist Porz und in nördlicher Richtung ist Eil zu finden.


Urbach


Größe 2,293 km2
Einwohner 13.000 Menschen
Eingemeindung 01.01.1975

Die Geschichte von Urbach

Der Name des Ortes leitet sich vermutlich von Ulbrich ab und bedeutet alter Bach. Die Nähe zum ehemaligen Seitenarm des Rheins unterstreicht diese Vermutung. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts konnte man in dieser Region noch einige Feuchtgebiete erkennen. Eine erste dauerhafte Besiedlung fand im 12. Jahrhundert statt und wird durch den Bau der ersten Kirche, um das Jahr 1100, bewiesen. Der Grund für die Errichtung des Ortes war das Zusammentreffen der zwei Fernstraßen von Deutz über Urbach und Altenrath bis ins Bergische Land sowie von Heumar über Eil, Urbach, Wahn und Troisdorf bis nach Siegburg. Die erste Fernstraße ist heute nur noch teilweise vorhanden und lässt sich nur noch in der Siegburger Straße von Poll, dem Urbacher Weg in Ensen, dem Deutzer Weg in Porz sowie der Kaiser- und Waldstraße in Urbach und in der Wahner Heide erkennen. Neben dem Gasthaus im Ort, in dem sich auch ein Tanzsaal befand, gab es lange Zeit einen beeindruckenden Magnolienbaum, der bis weit über die Ortsgrenze hinaus bekannt war. Im höheren Bereich des östlichen Ufers legte man in der heutigen Frankfurter Straße die St. Batholomäus Pfarrkirche und einige weitere größere Höfe, wie den Leusch-, den Kirchen-, den Maar- und den Zehnthof, an. Am westlichen Ufer an der Kupfergasse, das etwas flacher war, entstand der Wieden- und der Sternenberger Hof. Am Wiedenhof errichtete man auch eine Schule. An der Kreuzung der heutigen Kaiserstraße und der Straße nach Wahn und in das Bergische Land, befand sich eine marktplatzähnliche Fläche. Am Ende dieses Platz war der Obstbaumgarten von der Bungert Pfarrei zu finden. Im Laufe der Zeit bebaute man auch diesen Rheinarm und lies nur die beide Flächen frei.


Heute ist der Bungert eine kleine Wiesenfläche, auf dem sich ein Spielplatz befindet. Im Süden befindet sich ein Kriegerdenkmal, das von dem Hauptlehrer Johann Barz initiiert und vom Architekt Ludwig Pfaffendorf im Jahr 1934 errichtet wurde. Die Kirche von Urbach war der Pfarrmittelpunkt für die Orte Eil, Elsdorf und Porz. Urbach war von Beginn an ein Teil des Amtes Porz im Berger Herzogtum, wodurch immer eine enge politische Bindung zu den umliegenden Dörfern bestand. Als man 1806 das Großherzogtum Berg errichtete und die Verwaltung im Jahr 1808 nach dem Vorbild der Franzosen neu gegliedert wurde, ging Urbach an das Department Rhein über. 7 Jahre später gehörte der Ort schließlich zu Preußen und man ordnete ihn der Bürgermeisterei Heumar zu. In den nachfolgenden Jahren nahm die Industrialisierung immer mehr zu und der Rhein wurde verstärkt als Verkehrsader genutzt. Zwischen Porz und Urbach entstand das neue Industrieviertel Porz-Urbach. Auch ein neuer Bahnhof, an der Strecke von Köln nach Niederlahnstein, mit dem Name Porz-Urbach, wurde errichtet. Im Jahr 1929 vereinigte man die Gemeinden Wahn und Heumar zu der Großgemeinde Porz am Rhein. Sie erhielt 1951 die Stadtrechte. Im Jahr 1975 erfolgte im Rahmen der kommunalen Neugliederung die Eingemeindung nach Köln. Heute ist Urbach ein Stadtteil, der nur zum Wohnen genutzt wird. Er liegt sehr verkehrsgünstig und ist mit seinen damaligen Nachbardörfern baulich zusammen gewachsen und bildet mit ihnen eine städtische Einheit.


Infrastruktur in Urbach

Für die katholischen und evangelischen Gläubigen steht in Urbach die evangelische Friedenskirche und die katholische Bartholomäus Kirche zur Verfügung. Weiterhin gibt es eine katholische Grundschule sowie einen katholischen Kindergarten. Auch das Ortsverbandsgebäude des Deutschen Roten Kreuzes und das Dienstgebäude des Technischen Hilfswerks von Porz befindet sich in Urbach.


Das Gut Maarhof

Das Gut Maarhof befindet sich an der Frankfurter Straße, im Viertel Porz-Urbach. Es ist ein geschlossener vierflügeliger Hof, mit einem zweistöckigen Herrenhaus aus dem Jahr 1896, das über eine beeindruckende Stuckfassade verfügt. Die alten Wirtschaftsgebäude wurden aus Backstein errichtet. 1623 fand die erste urkundliche Erwähnung des Hofes statt. Im Jahr 1982 wurde Gut Maarhof unter Denkmalschutz gestellt und im Sommer des Jahres 1985 feierte man das Richtfest für die wiederhergerichtete Hofanlage. Heute gibt es, neben dem Haupthaus, noch 23 Wohnungen in diesem historischen Hof.


Das Kriegerdenkmal

Am südlichen Ende des alten Dorfplatzes, zwischen der Kupfergasse und der Frankfurter Straße, liegt das Ehrenmal für Soldaten, das im Jahr 1934 eingeweiht wurde. Es ist von Büschen und Bäumen sowie einer flachen Einfassungsmauer umgeben und erinnert an die gefallenen Elsdorfer und Urbacher Soldaten vom Ersten Weltkrieg. Das Denkmal ist ein grobes Quaderwerk, das sich auf einem halbrunden Innenhof befindet. Es steht auf hohen Pfeilern in der Mittelachses des Innenhofs.




Wohnsiedlung in de Frankfurter Straße

An der Kreuzung der zwei Hauptstraßen von Urbach befindet sich ein zweistöckiges Wohn- und Geschäftshaus aus dem Jahr 1903. Es ist eines der wenigen erhaltenen Gebäude im Ort, die ein Beispiel für die städtisch beeinflusste Jugendstil-Architektur sind.


Die St. Bartholomäus-Kirche

In der Frankfurter Straße ist die katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus zu finden, die in den Jahren 1879/1880 nach den Plänen von H. Nagelschmidt erbaut wurde. Das Gebäude ist eine dreischiffige Hallenkirche, die über ein Querschiff, einen Chorraum und drei Halbkreisapsidden verfügt. Sie wurde im Stil des rheinisch-romanisierenden Rundbogens erbaut. Auch ein Vierkantturm wurde im Jahr 1899 errichtet. Im heutigen Gebäude sind aus dem alten Bau nur noch der Ostbogen und einige Teile der Innenraumausstattung erhalten. Das Orgelprospekt aus der Barockzeit stammt aus der Kölner Klein-St. Martin.


Der Urbacher Friedhof

Der alte Dorffriedhof wurde am Rande des Ortes errichtet und ist ein gemischt-konfessioneller Friedhof mit Gräbern aus den 1960iger und 1970iger Jahren. Besonders sehenswert ist das beeindruckende Grabmal des Bürgermeisters Bernhard Sternenberg und seiner Frau aus dem Jahr 1982. In Richtung des Mühlenweges befindet sich ein Ehrenmal der UdSSR für die getöteten Zwangsarbeiter aus dem Zweiten Weltkrieg.


Urbach Friedhof


Urbach


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