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Höhenberg

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Auf nach Köln-Höhenberg

Zwei Felder: „auf dem Höhenberg“!

Im Osten von Köln liegt das knapp 2,2 km2 große Höhenberg. Es gehört zum Stadtbezirk Kalk, das sich auf der rechten Seite des Rheins erstreckt. Ende 2016 lebten in diesem Stadtteil über 12500 Einwohner.


Höhenberg


Höhenberg liegt an einer ausgetrockneten Rinne, die früher zum Sumpfgebiet der Niederterrasse des Rheins gehörte und sich im Westen eines Rheinarms aus der Eiszeit erstreckt. Der Boden in diesem Stadtteil ist sehr lehm- und lösshaltig. Im Norden von Höhenberg verläuft die B 55a, die an Buchheim grenzt. In östlicher Richtung befindet sich der rechtsrheinische Grüngürtel, hinter dem die Orte Mer- und Ostheim liegen. Im Süden ist Vingst zu finden. Die Grenze zu Kalk im Westen erfolgt durch den Rangierbahnhof Köln-Kalk Nord.


Viele Jahrhunderte lang war der Ort nur eine Flurbezeichnung einer Geländeerhebung der Niederterrasse des Rheins. An ihr verlief die Grenze zwischen dem Berger Herzogtum und Kurköln. Erst als in den Nachbarstädten Kalk und Mülheim an der Ruhr die Industrialisierung einsetzte, wurde dieses Gebiet erschlossen und städtebaulich genutzt. Die Gemeinnützige Aktiengesellschaft für Wohnungsbau errichtete 1927 die weitläufige Germaniasiedlung. Kurz darauf wurde Höhenberg ein eigener Stadtteil von Köln. Zu ihm gehörten auch die Viertel Buchheim, Merheim, Kalk und Vingst.


In Höhenberg nimmt ein Großteil der Fläche die Grünanlagen ein. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde damit begonnen, zahlreiche Mehrfamilienhäuser zu errichten, woraufhin sich die Bewohnerzahl zwischen den Jahren 1950 und 1980 so gut wie verdoppelte. Die Arbeitslosenquote lag lange Zeit bei über 22 %, da in den umliegenden Industriestandorten viele Werke schließen mussten und dadurch viele Arbeitsplätze wegfielen. Mittlerweile gibt es Förderprogramme des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Köln, mit denen Familien finanzielle Unterstützung im Bereich des Lebensunterhalts bekommen. Weiterhin gibt es das Netzwerk HöVi-Land, das von den Kirchengemeinden und der Mitarbeit vieler Bürger initiiert wird und die sozial schwachen Familien unterstützt. Auch Aktionen, die der Sauberkeit und der Verschönerung des Ortes dienen, werden durchgeführt.


Die Geschichte von Höhenberg

Aus den Besitzungen des Vingster Hofes von 1683 geht hervor, dass es zu dieser Zeit zwei Felder gab, die unter dem Namen „auf dem Höhenberg“ verzeichnet waren. Hierbei handelte es sich jedoch nur um eine Flurbezeichnung, da es noch keine Besiedelung gab. In dem Bereich „auf dem Höhenberg“ verlief in den Jahren von 1147 bis 1803 die Grenze des Herzogtum Berg und Kurköln.


Im Jahr 1870 wurde im Gebiet von Buchheim das Hochofenwerk Germania errichtet und in Betrieb genommen. Doch schon wenige Jahre später wurde das Werk wieder geschlossen, dass man sich hauptsächlich auf den Abbau von Erz und Kohle in dieser Region konzentrierte. Erst zur Jahrhundertwende wurde mit der eigentlichen Bebauung im Gebiet von Merheim begonnen. Es entstanden einige mehrstöckige Mietshäuser für die Angestellten der Fabriken in Kalk und Mülheim. Im Jahr 1904 wurde von der Stadt Mülheim am Rhein, an der Frankfurter Straße, eine behelfsmäßige Schule errichtet, die nur aus Holzbaracken bestand und Platz für 125 Schüler bot. Auf der gegenüberliegenden Seite befand sich ein weiteres 20 Hektar großes Grundstück, auf dem der Mülheimer Friedhof angelegt wurde. Ende November 1904 wurde er eröffnet. Für die katholischen Gläubigen wurde 1905 der Bau für eine Kirche genehmigt, was in der Nachbargemeinde Vingst zu Widerstand führte, da dieser Ort größer war und nur über eine Notkirche verfügte. Nachdem die Finanzierung geregelt war, wurde die St. Elisabeth Backstein-Hallenkirche von 1908 bis 1910 erbaut. Im Dezember 1910 wurde sie schließlich geweiht. Im Jahr 1906 nahm man die Vorortbahnlinie B und die Mühlheimer Kleinbahn O nach Opladen in Betrieb und schloss Höhenberg damit an das Nahverkehrsnetz an. Den Bewohnern stand damit eine gute Verkehrsverbindung in die umliegenden Industriestandorte zur Verfügung. Im April 1910 wurde Kalk und Vingst nach Köln eingemeindet. 1914 folgten die Stadtteile Merheim und Buchheim.


Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das knapp 18 Hektar große Gelände des alten Hochofenwerks von der Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft AG übernommen. Sie wollten dort eine Siedlung aus reinen Einfamilienhäusern mit circa 1000 Wohnungen errichten. Nachdem der erste Bauabschnitt fertiggestellt war, zeichnete sich ein starker Bevölkerungszuwachs ab, was dazu führte, dass der Bauherr seine Planungen änderte. Daraufhin wurden im zweiten Bauabschnitt überwiegend zwei- bis dreigeschossige Mehrfamilienhäuser gebaut. Bis zum Jahr 1928 entstanden dadurch 1500 Wohneinheiten. Es folgten mehrere kleine Geschäfte für den täglichen Bedarf und in der Weimarer Straße entstand die Jung-Siegfried-Schule. Durch den starken Bevölkerungszuwachs, der durch das Großsiedlungsprojekt verursacht wurde, beschloss man Höhenberg ab 1927 als eigenständiges Viertel zu führen.


Ab dem Jahr 1920 wurden im Osten der Frankfurter Straße einige Sportanlagen errichtet, die von Leichtathleten und Fußballern genutzt werden konnte. Auch ein Stadion, in dem 30.000 Zuschauer Platz fanden, wurde erbaut. Im Osten der Sportanlage ist die Merheimer Heide zu finden. Dieses Gelände wurde im Ersten Weltkrieg von der preußischen Armee militärisch genutzt und in den 1920iger Jahren schließlich zu einer Parkanlage umgestaltet.

Nicht nur in der Germaniasiedlung, auch in der Olpener Straße wurden mehrere Wohngebäude, ein Lichtspieltheater und kleine Läden errichtet.


Der Wohnungsbau ließ anschließend bis in die 1980iger Jahre größtenteils nach. Erst zu Beginn des Jahres 2004 kümmerte sich die GAG wieder um die Wohnsiedlungen und veranlasste eine Komplettsanierung der Germaniasiedlung, die zu diesem Zeitpunkt schon unter Denkmalschutz stand. Das äußere Erscheinungsbild durfte bei den Renovierungsmaßnahmen jedoch nicht verändert werden. Da sich einige Gebäude in einem sehr schlechten Zustand befanden, wurden sie abgerissen und durch neue Häuser ersetzt.


Infrastruktur und Wirtschaft in Höhenberg

Höhenberg ist über die Frankfurter Straße, die Olpener Straße und der gut ausgebauten Bundestraße 55a sowie einer Verbindung zwischen dem Autobahnkreuz Köln-Ost und der Zoobrücke an das Straßenverkehrsnetz angeschlossen. Über die Frankfurter Straße ist die A 3 und A 4 zu erreichen.


Weiterhin gibt es zwei Haltestellen, die von der Stadtbahnlinie 1 angefahren werden. Innerhalb von 12 Minuten fährt die Stadtbahnlinie in die Kölner Innenstadt. Die Buslinien 151, 152 und 153 verbinden Höhenberg mit den Stadtteilen auf der rechten Rheinseite.


In den 1980iger Jahren wurden die beiden Realschulen von Höhenberg nach Brück und nach Ostheim verlegt. Seitdem gibt es die Städtische Katharina-Henoth-Gesamtschule, die 1992 eröffnet wurde. Auch eine Hauptschule und zwei Grundschulen sind in diesem Stadtteil angesiedelt. Für die kleineren Kinder stehen sechs Kindergärten zu Verfügung und die Nachmittagsbetreuung der Schulkinder wird durch einen Schulhort abgedeckt. Ältere Menschen können ihren Lebensabend im Seniorenheim Oranienhof verbringen. Im Frühling 2008 wurde außerdem ein neues Jugendwohnheim, neben der St. Elisabeth Kirche, errichtet, das vom Verein zur Förderung Kath. Heimstatt- und Jugendsozialarbeit e.V. betrieben wird.


Für Sicherheit und Rettung in Notfällen kümmert sich die Polizeiinspektion Südost sowie drei Feuerwehren, die sich in Mülheim, Deutz und Ostheim befinden. Innerhalb von fünf Minuten sind die Krankenhäuser in Merheim und Kalk zu erreichen. In der Olpener Straße befindet sich die Geschäftsstraße von Höhenberg. Auf der 500 Meter langen Einkaufsmeile ist eine Post, eine Sparkasse sowie drei Supermärkte und mehrere kleine Einzelhandelsgeschäfte zu finden. Die Hotelkette Best Western besitzt ein 4-Sterne-Hotel am Bennoplatz. Weiterhin gibt es drei internationale Restaurants und neun Gastwirtschaften, drei Tankstellen und eine Autowerkstatt.


Freizeit und Kultur in Höhenberg


Im Sportpark Höhenberg befindet sich der Verein TuS Köln rrh., der verschiedene Breitensportarten anbietet. Dazu gehört Fußball, Schwimmen, Leichtathletik und Tennis. Direkt in der Nähe ist der Regionalligist FC Viktoria Köln angesiedelt, der über 19 Jugendmannschaften trainiert. Im Tennisclub FC Viktoria Köln können die 300 Mitglieder auf sieben Sandplätze ihre Matches austragen. Ein weiterer Fußballverein, der DJK Siegfried Kalk, befindet sich in der Merheimer Heide. Auch eine Schützenbruderschaft, mit einer eigenen Anlage, gibt es in Höhenberg.


Hoehenberg Fussball


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In der Faschingszeit finden jedes Jahr einige Karnevalsveranstaltungen statt. Hierfür baut man am Höhenberger Ring extra ein Zelt auf. Es gibt eine Disco, eine Damensitzung und auch eine Kindersitzung. Die Kosten des Programms, des Essens und der alkoholfreien Getränke werden von den Sponsoren beglichen. Am Faschingssamstag zieht ein großer Narrenzug durch die Straßen des Viertels. Am ersten Wochenende im September wird von der Schützengesellschaft das Schützenfest am Höhenberger Ring veranstaltet.


Seit 1975 gibt es auf dem Vereinsgelände des SSV Vingst 05 ein Hallen- und Freibad. Bevor es im Jahr 2007 wiedereröffnet wurde, führte man umfangreiche Sanierungsarbeiten durch und legte eine große Saunalandschaft an. Seitdem trägt das Bad den Namen „Höhenbergbad“. Das Bad verfügt über eine 83 m lange Wasserrutsche und zwei Sprungbretter.


Sehenswürdigkeiten in Höhenberg

Man mag es kaum glauben, aber es finden sich einige Sehenswürdigkeiten abseits der City von Köln. Los gehts!


Die St. Elisabeth Kirche

Zwischen 1908 und 1910 wurde die dreischiffige St. Elisabeth Hallenkirche errichtet und im Dezember 1910 geweiht. Das Gotteshaus wurde im spätgotischen und romanischen Baustil erbaut. Im Innenraum sind thematische Verglasungen, verschiedene Heiligenfiguren und Nebenaltare zu finden. Erst nach der Weihung, zur Zeit des Zweiten Weltkriegs, wurde die Kirche zusätzlich mit einem Turmhelm, einer Orgel und einer Turmuhr ausgestattet. Bei einem Bombenangriff wurde das Gotteshaus schwer beschädigt und erst 1956/1957 wieder repariert und zeitgleich erweitert. Im Jahr 1968 erhielt die Kirche eine neue Orgel und die Kirchenverglasung ersetzte man zwischen 1982 und 1998 durch einfache Scheiben.


Der Mülheimer Friedhof

Der Mülheimer Friedhof ist eine 20 Hektar große und parkähnliche Anlage, die 1904 eröffnet wurde. Der Eingang wird durch ein efeubewachsenes, dreiteiliges Tor geziert. Über den breiten Hauptweg, der von einem alten Baumbestand umsäumt wird, gelangt man zu einem Rondell, auf dem ein zentrales Hochkreuz zu finden ist. Hier ist auch die Trauerhalle und mehrere Familiengräber angesiedelt. Hinter dem Gebäude befindet sich ein Ehrengräberfeld für die gefallenen Soldaten des Zweiten Weltkrieges.


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