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Gremberghoven

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Willkommen in Gremberghoven

Zuerst war es eine Eisenbahnsiedlung!

Im Südosten der Stadt Köln, auf der rechten Seite des Rheins, ist das Viertel Gremberghoven zu finden. Es gehört dem Bezirk Porz an und ist seit 1922 unter seinem heutigen Namen bekannt, der sich aus „Gremberg“ und „Westhoven“ zusammensetzt. Gremberghoven ist 6 km2 groß und hat mittlerweile über 3000 Einwohner. Die Grenzen werden im Osten durch Rath/Heumar und Eil, im Südosten durch Finkenberg, im Süden durch Porz und im Westen durch Ensen und Westhoven gebildet. Im Norden sind die Stadtteile Humboldt/Gremberg und Ostheim zu finden.


Gremberghoven


Größe 6 km2
Einwohner 3.000 Menschen
Eingemeindung 1975

Die Geschichte von Gremberghoven

Im Jahr 1913 war ein Güterbahnhof, mit dem Namen Gremberhoven, geplant. Von ihm ging auch die Entstehung des Stadtteils aus. Umgesetzt wurde der geplante Bahnhof jedoch erst 1917, da der Erste Weltkrieg den Bau verhinderte. Bereits 1921 verfügte der Ort über einen Haltepunkt. Auch eine Eisenbahnsiedlung, die unter dem Namen „Kolonie“ bekannt war, entstand. Zu Beginn des Jahres 1922 benannte man die Siedlung in „Ensen-Ost“ um. Das Porz-Urbacher Volksblatt veröffentlichte zeitgleich eine Mitteilung, die darüber informierte, dass sich die Eisenbahnsiedlung bei den Bewohnern unter der Bezeichnung „Gremberghoven“ etabliert hat. Im Mai 1922 wurde in der Zeitung erstmalig der Name „Mietergenossenschaft Gremberghoven“ erwähnt. Nachdem der Reichsinnminister Adolf Köster sein Einverständnis für den neuen Namen gegeben hat, genehmigte ihn auch der Regierungspräsident der Stadt Köln. Gremberghoven gehört seit 1929 zur Großgemeinde Porz. Sie erhielt 1951 unter Porz am Rhein die Stadtrechte. Im Rahmen der Gebietsreform im Jahr 1975 wurde Porz nach Köln eingemeindet. Seitdem ist Gremberghoven ein eigener Stadtteil von Köln.


Die alte Eisenbahnsiedlung

Der Ort Gremberghoven ist eigentlich eine alte Eisenbahnsiedlung, die aus dem gleichnamigen Rangierbahnhof, nach dem Ersten Weltkrieg, entstanden ist. Der Architekt Martin Kießling entwarf die Siedlungshäuser, die über einen großen Garten verfügten um den Bewohnern die Selbstversorgung zu ermöglichen. Diese Häuser bilden noch heute das Zentrum des Ortes. Im Jahr 2003 wurden die mehrstöckigen Wohnblocks sowie die Einfamilien- und Reihenhäuser unter Denkmalschutz gestellt.


Wirtschaft, Infrastruktur und Freizeitmöglichkeiten in Gremberghoven

Im Norden des Ortes verläuft die A 559. Über die Anschlussstelle von Köln-Porz-Gremberghoven ist die Autobahn mit der B 8 (der Frankfurter Straße) verbunden. Aufgrund der parallel verlaufenden A 3 und A 59, hat sie jedoch keine überregionale Wichtigkeit mehr. Im Jahr 2004 schloss man den Bahnhof Porz-Gremberghoven, der sich in der Nähe des Ortskerns befindet. Als Ersatz wurden drei neue Haltestellen errichtet. Dazu gehört der Bahnhof Köln Airport-Businesspark, der im Nordwesten von Gremberghoven zu finden ist, der Bahnhof Köln Frankfurter Straße und die Haltestelle Köln Steinbergstraße. Die Haltestelle Airport-Businesspark befindet sich in der Nähe des gleichnamigen Industriegebietes, das in den 1980iger Jahren entstanden ist. Den Namen erhielt der Bahnhof vom Flughafen Köln/Bonn, der sich in der Nähe befindet, jedoch eine eigene Haltestelle besitzt.


Die Haltestelle Frankfurter Straße errichtete man an der Kreuzung mit der Aggertal-Bahn. In Richtung Osten schließt sich die Flughafenschleife an. Dieser Bahnhof befindet sich im Norden von Gremberghoven und an der östlichen Grenze des Airport-Businessparks. Über die Buslinien 151, 152 und 154 ist der Stadtteil mit der Innenstadt und den anderen Vierteln von Köln verbunden.


Der Industriepark Airport-Businesspark hat eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung in Gremberghoven und umfasst eine Fläche von 31 Hektar. Das Wahrzeichen dieses Gewerbeparks ist der ABC-Tower.


Weiterhin gibt es in Gremberghoven eine Gemeinschaftsgrundschule und auch das Abfall-Center der Abfallwirtschaftsbetriebe von Köln ist hier ansässig.


Die Serbisch-Orthodoxe-Kirchengemeinde hat in Gremberghoven die Kirche „Zur Erhöhung des kostbaren Kreuzes“ errichtet, die eine Besonderheit darstellt. Alle orthodoxen Gläubigen haben hier die Möglichkeit, an mehrsprachigen Gottesdiensten und Liturgien teilzunehmen. Bevor das Erzbistum Köln das Gotteshaus im Jahr 2004 verkaufte, diente es denkatholischen Gläubigen als Gebetshaus.




Von 1925 bis 2004 gab es im Viertel die katholische Heilig Geist Kirche. Mehrere Jahrzehnte war sie eine eigene Pfarre. Seit den 1990iger Jahren ist sie die Filialkirche der katholischen Sankt Maximilian Kolbe Kirchengemeinde.


Für die evangelischen Christen standen lange Zeit in der Matthäuskirche die Türen offen. Im September 2016 entwidmete man sie allerdings und verkündete ihren Abriss.


Im ESV Gremberghoven 1928 e.V. können die Mitglieder zwischen 5 verschiedenen Sportarten wählen und auch die St. Hubertus Schützenbruderschaft Gremberghoven 1924 e.V. ist immer auf der Suche nach neuen Mitgliedern.


Der Rangierbahnhof Gremberg

Der Gremberger Rangierbahnhof ist einer von den neun größten, bedeutenden und überregionalen Rangierbahnöfen in ganz Deutschland. Das Rangiersystem Nord-Süd verfügt über 31 Richtungsgleise, im Süd-Nord-System sind es 32 Richtungsgleise. Mehrere reservierte Eisenbahnstrecken für den Güterverkehr führen zu diesem zweiseitigen Bahnhof.


Gremberghoven


Gremberghoven Koeln


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Im Jahr 1917 wurde mit dem Bau des Rangierbahnhofs begonnen. Bis 1924 stellte man ihn fertig und schon nach kurzer Zeit war er von großer Bedeutung, so dass 1942 ein Ausbau erfolgte. Nach dem Zweiten Weltkrieg und in den 1960iger Jahren beseitigte man die Schäden, baute ihn aus und modernisierte ihn. Von 2004 bis 2007 folgte ein weiterer, circa 40 Millionen Euro teurer, Modernisierungsabschnitt. Seitdem ist die Zugbildung über einen Zentralrechner am Ablaufberg vollautomatisch möglich. Hierfür kommt modernste Förder- und Bremstechnik zum Einsatz. In einem zweiten Modernisierungsschritt wurde bis Ende 2015 das Süd-Nord-System mit der gleichen Ausstattung aufgerüstet und verschlang nochmal 58 Millionen Euro.


Am westlichen Ende des Bahnhofes befindet sich ein Bahnübergang, der über alle 13 Gleise führt. Da auf dieser Bahnstrecke ein reges Güterverkehrsaufkommen herrscht und auch ständig Rangierarbeiten durchgeführt werden, bleiben die Schranken an dieser Stelle oft sehr lange geschlossen. Damit die wartenden Autofahrer und Fußgänger sich nicht wundern, brachte man an den Schranken Hinweisschilder an.


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